Konzertkritik Mozart Violinkonzert no 5 in A                                                                                                                St.Blasien, Festsaal des Jesuiten-Kolleg  & München, Theater Cuvilliés der Residenz

"Mit Anatol Toth, dem Solisten des fünften und letzten Violinkonzerts Mozarts, betrat der absolute Star des Abends den Festsaal. In aufreizendem Kontrast zum spannungsgeladenen Beginn des Orchesters erklang a cappella sein Soloeinsatz mit außerordentlich lyrischer Klangsinnlichkeit, bevor er selbstbewusst und mit großer Verve quasi die Führung des Orchesters übernahm, indem er mit seiner Solostimme den Charakter der Phrasen vorgab, denen das Orchester willig folgte.

Mit sprühender Begeisterung und enormem Einfühlungsvermögen, ganz im jeweiligen Ausdruck aufgehend, durchlebte er diesen ersten Satz. Tiefe Empfindung und eine perfekte Kommunikation mit dem Orchester charakterisierten das Adagio, und hatte die Solokadenz im ersten Satz mit ausgefeilter Raffinesse gewirkt, so tat es die im zweiten durch ihre Behutsamkeit. Auch im dritten Satz ließ Mast dem Solisten Raum für die eigene Führung des Orchesters, für zarte Ritardandi im spielerisch heiteren ersten Abschnitt, ausdrucksstarke Dramatik in der mollgetrübten Fortführung und beinahe trotzig wirkende Ausgelassenheit im stürmischen, quasi "alla turca" daherkommenden, zur spielerischen Leichtigkeit zurückführenden Teil.

Das Publikum belohnte diese äußerst klangintensive, ausdrucksstarke Interpretation mit stehenden Ovationen und wurde seinerseits wiederum mit zwei Zugaben belohnt, der technisch aberwitzigen Caprice Nr. 24 von Paganini und dem ersten Satz aus der ersten Solopartita Bachs."

Von Karin Steinebrunner, badische Zeitung

Di, 21. Januar 2020



https://www.badische-zeitung.de/praezise-akkordschlaege-und-einfuehlsames-zusammenspiel--181850050.html?fbclid=IwAR2BcvPT0UepGHE7R5SVPQivq25PpMtcFewM9j-DSAnPrmuuip_-35Yoto0

"Mit Anatol Toth, dem Solisten des fünften und letzten Violinkonzerts Mozarts, betrat der absolute Star des Abends den Festsaal. In aufreizendem Kontrast zum spannungsgeladenen Beginn des Orchesters erklang a cappella sein Soloeinsatz mit außerordentlich lyrischer Klangsinnlichkeit, bevor er selbstbewusst und mit großer Verve quasi die Führung des Orchesters übernahm, indem er mit seiner Solostimme den Charakter der Phrasen vorgab, denen das Orchester willig folgte.

Mit sprühender Begeisterung und enormem Einfühlungsvermögen, ganz im jeweiligen Ausdruck aufgehend, durchlebte er diesen ersten Satz. Tiefe Empfindung und eine perfekte Kommunikation mit dem Orchester charakterisierten das Adagio, und hatte die Solokadenz im ersten Satz mit ausgefeilter Raffinesse gewirkt, so tat es die im zweiten durch ihre Behutsamkeit. Auch im dritten Satz ließ Mast dem Solisten Raum für die eigene Führung des Orchesters, für zarte Ritardandi im spielerisch heiteren ersten Abschnitt, ausdrucksstarke Dramatik in der mollgetrübten Fortführung und beinahe trotzig wirkende Ausgelassenheit im stürmischen, quasi "alla turca" daherkommenden, zur spielerischen Leichtigkeit zurückführenden Teil.

Das Publikum belohnte diese äußerst klangintensive, ausdrucksstarke Interpretation mit stehenden Ovationen und wurde seinerseits wiederum mit zwei Zugaben belohnt, der technisch aberwitzigen Caprice Nr. 24 von Paganini und dem ersten Satz aus der ersten Solopartita Bachs."

Von Karin Steinebrunner, badische Zeitung

Di, 21. Januar 2020



https://www.badische-zeitung.de/praezise-akkordschlaege-und-einfuehlsames-zusammenspiel--181850050.html?fbclid=IwAR2BcvPT0UepGHE7R5SVPQivq25PpMtcFewM9j-DSAnPrmuuip_-35Yoto0


CV Anatol János Toth, Violine

 Geboren November 2003 in der Schweiz, stammt aus einer ungarisch-deutschen-schweizer Familie, und lebte von 2008-13 in Spanien.

Er beginnt mit 3 Jahren Geige zu spielen.
Unterricht seit 2013 bei Barbara Doll (MAB Basel), zusätzlich seit 2017 bei György Pauk (London) und seit 2018 bei Gyulla Stuller (HEMU Lausanne).

 

Meisterkurse und wichtige Impulse bei Nora Chastain, Alf Richard Kraggerud, Jean-Jacques Kantorow, Ernst Kovacic, Boris Kucharsky, Marco Postinghel & Maurice Steger (Barock Academy Gstaad). Improvisationsseminare bei Harald Kimmig.
Seit 2019 regelmässig Meisterkurse bei Ana Chumachenko (Gstaad Menuhin Festival -String Academy, Liechtenstein, etc), und Leonidas Kavakos (Basel).


Ausschliesslich und zahlreiche 1.Preise mit Auszeichnung und Sonderpreise (als Solist, wie auch als Duo und Trio mit seinen Geschwistern) beim Schweizer Jugendmusik-Wettbewerb SJMW, mehrmals Auszeichnung als bestes Ensemble. Ausschliesslich 1.Preise bei Jugend Musiziert 2016 und 2019, mit Violine Solo und gleichzeitig mit seinen Geschwistern (Klaviertrio). Einladung mit Geschwistertrio als Sonderpreis an das International Chamber Music Festival 2019 in Mantua. Preisträgerkonzert JuMu in der Händel-Halle in Halle/Saale 2019.
2018 Semifinalist im Internationalen Menuhin Competition.
2019 WDR-Klassikpreis der Stadt Münster. Hermann-Abs-Preis für beste Beethoven-Interpretation. 3.Preis im Internationalen Louis Spohr Wettbewerb in Weimar.

 


Grössere Konzertauftritte seit 2013 zusammen mit seiner Schwester, so zBsp dem International renomierten Bratschisten Miguel da Silva als Trio im Rahmen der
L'Académie International de Musique Maurice Ravel de Saint Jean de Luz (F).

 

Sein Debut als Solist gibt er mit 11 Jahren mit dem NZO und spielte u.a. in der Tonhalle Zürich, Casino Bern.

 

Er gibt regelmässig Konzerte als Solist und als Kammermusiker in der Schweiz und im europäischen Ausland. Auftritte am Internationalen Chamber Music Festival Mantua, Arosa Klassik Festival, Lavaux Classics.

 

Er wirkt in diversen Orchesterformationen mit wie dem Semiprofessionellen Orchester Capella dei Giovani und nimmt am Austauschprojekt mit dem Orquesta Sinfónica Juvenil de Caracas SJC ( El Sistema). 9jährig ist er bereits stellvertretender Konzertmeister des baskischen Jugendorchester EIO Gazte.
Diverser Ausstrahlungen am Radio:
2016 Radio Suisse Romand. 2019 wird sein euphorisch gefeiertes Preisträgerkonzert live im MDR ausgestrahlt. Seine Aufführung der Beethoven-Sonate no 7 in Münster, als auch die Beethoven-Sonate no 6 im Beethoven-Haus in Bonn werden ebenfalls 2019 im WDR ausgestrahlt.

 

 

Anatol ist aktuell Stipendiat der Lyra-Stiftung und der Gerber-Stiftung und spielt eine Geige von Antonius Graniani, 1785, die ihm als private Leihgabe zur Verfügung gestellt wird.

 


2018/19 konnte Anatol mit Grössen wie Leonidas Kavakos, Ana Chumachenko, György Pauk, Benjamin Zander, Alf Richard Kraggerud, Barbara Doll, Gyulla Stuller, etc arbeiten, die allesamt begeistert waren von seiner einzigartigen Musikalität. Auch Ray Chen zeigte sich begeistert. Weitere  prägende Begegnungen mit Martin Helmchen, Frank Peter Zimmermann, Gerry O´Connor, Franz & Maria Gertsch, u.v.m. sind hier dokumentiert.

 



Repertoir

Violinkonzerte

Mozart, Violinkonzert no 3, KV 216
Mozart, Violinkonzert no 5, KV 219
Bach, Violinkonzert in a-moll, BWV 1041
Bach, Doppelkonzert in d-moll, BWV 1043
Bruch, Violinkonzert no 1, g
-moll, op. 26 (2016)
Bruch, Violinkonzert no 1, g-moll, op. 26 (2019, Spohr Competition, mit Orchester)
Mendelssohn, Violinkonzert op. 64, e-moll
Lalo, Symphonia Espagnole  op. 21 (2016)
Vivaldi, 4 Jahreszeiten
Vivaldi, L'Estro Armonico:
  -Konzert für 4 Violinen, RV 580
  -Konzert für 2 Violinen, op 3 no 8, RV 522

Werke mit Orchester / Klavierbegl.

Beethoven, Romanze Op 50
Bartok, Rapsody No 1 (2017)
Ravel, Tzigane
Sarasate, Zigeunerweisen (rec.2015/16)
Prokofiev, 5 Melodien  (Menuhin Competition 2018, 1.round)
Sarasate, Introduction & Tarantelle
Shostakovitch, 24 Preludien, Opus 34

Vaughan Williams, Ralph : The Lark Ascending
Waxman, Carmen Fantasie op 25  (Preisträgerkonzert Halle 2019, Live-Übertragung MDR)
Wieniawski, Legende
****
Alard, Brindisi
Beriot, Scène de Ballet
Kreisler, Preludium und Allegro
Kreisler, Sicilienne & Rigaudon
Kreisler, Schön Rosmarin
Massenet , Meditation von Thaïs
Monti, Csardas
Novacek, Perpetuum Mobile
Piazzola, Night Club
Ries, Perpetuum Mobile (2014)
Ries, Perpetuum Mobile (reg 2015), funny version - every day live and practice
Spohr, Bacarole

Sonaten für Violinen & Klavier

Bach, Sonate für Violine & Cembalo,  BWV 1017  (Menuhin Competition 2018, 1.round)
Beethoven, Sonate für Klavier & Violine Nr. 4, op 23
Beethoven, Sonate für Klavier & Violine Nr. 5, op 24,
Beethoven, Sonate für Klavier & Violine Nr. 6, op 30 no 1
Beethoven, Sonate für Klavier & Violine Nr. 7, op 30 no 2
Dvorak, Sonatine Opus 100
Frank, Violinsonate in A-Dur
Grieg, Sonate Nr. 3, op 45
Schubert , Sonatine Nr. 3, D 408, op 137
Schumann Robert, Sonate Nr. 1, op 105


Werke für Violine Solo

Bach, Partita no 1 (BWV 1002)
Bach Partita no 3 (BWV 1006)

Bach, Partita No 2, BWV 1004,
Bach, Solo-Sonate No 1, BWV 1001
Jaehyuck Choi, Self in Mind (2018)
Paganini, 24 Capricen
Wieniawski, Caprice Op 18 , No4  (Menuhin Competition 2018, 1.round)
Winkelman Helena, Ciacconna (2003)
Ysaye, Sonate op 27, no 4

 

Kammermusik

Violin-Duos

Bartok, 44 Duos
Bériot, Duo Concertante, No 1
Haydn, Trois Duos pour 2 Violons, Op 99, No 3
Leclaire, Sonate für 2 Violinen, No1 & No 5
Prokofiev, Duo-Sonate 0p 56
Shostakovitch, 5 Melodien für 2 Violinen und Klavier
Spohr, Grand Duo Concertante, Opus 67 No 2
Telemann, Kanonische Sonaten

Duo Violine – Cello

Kodaly, Duo op 7
Halvorsen, Passacaglia

Klavier-Trio

Haydn, Klavier-Trio "Gipsy"
Piazzola, Oblivion

Saint-Saëns, Trio no 1
Schubert, Sonatensatz D 28

Streicher-Trio

Haydn, Divertimento für 2 Violinen & Cello, in G
Gallo, Trio-Sonate No 1 in G
Tartini, Trio-Sonate in G

Quartett:

Arensky-Quartett No.2, op 35
Beethoven-Quartett Opus 18, No 4
Mozart, Divertimento, KV 136

 
Oktett

Mendelssohn Oktett, op 20

 

 

 



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